25.04.26

17. Literarischen Soirée

Zwei herausragende Künstlerinnen – Anna Schudt und Meike Rötzer.- werden bei der 17. Literarischen Soirèe am Samstag, den 25. April 2026 (Beginn 18:00 Uhr) in den Räumen von Mercedes Kestenholz in Freiburg dabei sein.
Bitte unbedingt in Ihrem Kalender vormerken.

ANNA SCHUDT
Schaupielerin

Anna Schudt, geboren in Konstanz, spielte nach ihrer Ausbildung an der renommierten „Otto-Falckenberg-Schule“ auf den großen Bühnen unter anderem in München, Berlin und Düsseldorf. Sie erhielt den Kurt-Meisel-Preis 2002 sowie 2006 für ihre schauspielerischen Leistungen am Residenztheater in München. Seit vielen Jahren ist sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Große Berühmtheit erlangte sie durch ihre Rolle als Kommissarin Martina Bönisch im Dortmunder Tatort, von der sie sich 2022 nach zehn Jahren verabschiedete. Für ihre Hauptrolle in dem TV-Film „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“ wurde Anna Schudt 2018 mit dem International Emmy Award ausgezeichnet. Zudem erhielt sie den Bayerischen Fernsehpreis und die Goldene Kamera für ihre Rolle in „Aufbruch in die Freiheit“ (2018) als „Beste Schauspielerin“. In der Titelrolle des ZDF-Spielfilms „Die Bürgermeisterin“ (2022) überzeugte Anna Schudt ebenso wie in der berührenden ZDF-Produktion „Laufen“ (2023).

In der dritten und vierten Staffel der preisgekrönten Sky-Originals-Serie „Das Boot“ (2022/2023) ist Anna Schudt als Bettina in einer der Hauptrollen zu sehen. Anna erschien im Frühjahr 2024 sowohl im Kinderfilm „Spuk unterm Riesenrad“, einem Spin-off der gleichnamigen DDR-Kultserie für Kinder, als auch in der mehrfach nominierten ZDFneo-Serie „Push“, in der sie eine von drei Hebammen verkörpert, die sich beruflichen und privaten Herausforderungen stellen müssen – für diese Rolle wurde Anna 2024 für den Blauen Panther als Beste Schauspielerin nominiert.

In der ARD-Drama-Serie „Hundertdreizehn“ spielt sie eine der Hauptrollen, die Hinterbliebene des Unfallverursachers. Die Serie ist nach wie vor in der Mediathek abrufbar.

Derzeit dreht Anna Schudt die zweite Staffel der beliebten Serie „Push“ und steht in Berlin an der Schaubühne in dem Stück „Changes“ mit Jörg Hartmann auf der Bühne.

 

MEIKE RÖTZER
Schaupielerin

Meike Rötzer absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. 1996 debütierte sie am Badischen Staatstheater Karlsruhe und spielte ab 2000 auf den Städtischen Bühnen Kiel. Weitere freie Produktionen wie u. a. am Theater Berliner Sophiensaele folgten. Sie spricht seit 2007 Hörspiele und Hörbücher ein. Für ihre Arbeit an Katja Petrowskajas Vielleicht Esther wurde sie im Jahr 2023 für den Deutschen Hörbuchpreis als beste Interpretin nominiert. Indem von ihr produzierten Podcast NATURerKUNDEN bespricht sie seit 2021 die Themen Natur und Tiere. Von 2008 bis 2022 wirkte sie als Lektorin für Belletristik im Verlag Matthes & Seitz Berlin. Rötzer gründete 2022 den Erzählbuchverlag: Dramen und Romane der Weltliteratur werden verdichtet und in gegenwärtiger Sprache erzählt. Sie tritt mit den Erzählsoli u. a. am Deutschen Theater Berlin, den Literaturhäusern und Salons auf, und bestreitet mit dem Rundfunksymphonieorchester Berlin Erzählkonzerte mit Dirigenten wie Oscar Jockel. Der rbb strahlt seit 2023 die von ihr mitbegründete Erzähllounge »Richtig gutes Zeug!« aus.

 

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